Persönlicher Hintergrund

Als Sohn türkischer Gastarbeiter wuchs ich als „Badenser mit hochdeutschem Akzent“ im südbadischen Oberkirch auf. Nach dem Abitur absolvierte ich das Studium zum Diplom-Betriebswirt und wurde anschließend als Marketingmanager mit Projekt- und Unternehmensleitungsverantwortung tätig (u.a. Leitung von Niederlassungen in München und in Los Angeles und Betreuung von Kunden wie Kellogg’s, Messe Hannover, Südzucker oder Heidelberger Druckmaschinen).

Mit der Gründung der Familie änderte ich meinen Fokus auf Jugendarbeit und lebe nun mit meiner Familie und neuen Betätigungsfeldern seit 2009 in der Nähe von Nürnberg. Unter anderem habe ich mich seit 2008 in den Bereichen Pädagogik und Sozialkompetenzen weiter- und fortgebildet und betätige mich seit dieser Zeit beruflich und ehrenamtlich in diesem Bereich. Neben meiner Teilzeittätigkeit an der hiesigen Mittelschule als Pädagischer Mitarbeiter und in der Schulprofil-Entwicklung engagiere ich mich in verschiedenen Bildungsprojekten und Arbeitskreisen.

In meiner Tätigkeit als „Impulsgenerator“ hatte ich den letzten Jahren vermehrt Anfragen für die Moderation und Leitung von Gruppenprozessen, die Motivation, Anleitung und Koordination von (Projekt)Teams und anderer Tätigkeiten im Bereich „Human Resources“ und Projektmanagement in diversen Umfeldern (Schulen, Vereine, Unternehmen).

Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei das persönliche Coaching & Consulting rund um Persönlichkeitsentwicklung und Ressourcenarbeit.

Ein weiterer Fokus meines Lebens liegt auf interkulturellen Tätigkeiten. Insbesondere vermehrt im Bereich der Bildung, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene – vor allem im Kontext BNE. Sicherlich geprägt davon, dass mein Vater in den 1970er Jahren einer der ersten deutsch-türkischen Kulturvereine zur Völkerverständigung gegründet hatte und in diesem Bereich sehr engagiert war.

Wie schrieb der Dichter Nazim Hikmet in „Die Luft ist schwer wie Blei“:
„Wenn ich nicht brenne,
wenn du nicht brennst,
wenn wir nicht brennen,
wer dann soll die Finsternis erleuchten.“
So ist jeder aufgefordert, seinen Teil der Verantwortung zu übernehmen, zu handeln.
Dieser Verantwortung stelle ich mich.

Ganz nach dem Motto „Ohne  die Tat ist alles nur Geplapper!“ (Galsan Tschinag)